+36-70-6638103 +36-70-2504004

Der Coton de Tulear

Der Coton de Tuléar - wenig ist über seine Herkunft bekannt, und bis heute ist diese Rasse in ihrer Ursprünglichkeit auf Madagaskar zu finden. Cotons waren Jahrhunderte lang exklusive Schoßhunde der reichen Bewohner der Stadt Tuléar im Süden Madagaskars. Die Rasse ist erst seit 1970 von der FCI anerkannt und noch nicht sehr verbreitet. Daher ist diese Rasse noch recht ursprünglich. Neben seinem bezaubernden Aussehen finden wir eine ganze Menge Verhaltenszüge am Coton, die wenigen Kleinhunderassen eigen sind. Er hat nichts mit einem Terrier zu tun. Ein Coton de Tuléar läuft beim Spazierengehen nicht weg, er entfernt sich nur unwesentlich von seinem "Menschenrudel" und hält dieses ständig im Auge.

 

Sein Grundwesen ist ruhig und ausgeglichen. Besonders hervorzuheben ist seine Robustheit; er ist kein "Modehund" und wird hoffentlich auch nie einer werden!! Er ist wohl verschmust und verspielt wie ein Schoßhund, jedoch auch sportlich und intelligent. Cotons haben auf Abruf eine nicht zu unterschätzende Energie. Ein ausgewachsener Coton kann problemlos eine Bergtour genießen und liebt genauso einen Strandspaziergang an der Ostsee. Die Hauptsache für einen Coton ist, dass er überall mit seiner Familie dabei sein kann. Erwachsene Cotons sind sehr robust und ausdauernd

 

Ein herausragender Wesenszug des Cotons ist es, "immer" gute Laune zu haben. Cotons sind stets für einen Streich bereit. Womit man sich auseinandersetzen muss, ist ihre Anhänglichkeit. Sie suchen ständig den Kontakt zu ihren Menschen, versuchen im Haus und Garten überall dabei zu sein. Ruht man sich ein paar Minuten auf der Couch oder im Garten aus, dann liegen sie auf dem Schoß und das mit einer absolut gelassenen Selbstverständlichkeit. Wem diese Anhänglichkeit nicht gefällt, der sollte Abstand von einem Coton nehmen.........

 

Etwas aufwendig - wenn auch nicht sehr zeitraubend, wenn man sich regelmäßig darum kümmert - ist die Fellpflege. Gerade das lange, baumwollweiche Haar gehört zu den rassetypischen Merkmalen des Cotons – wie der Name schon sagt. Der Coton de Tuléar hat keine Unterwolle und keinen jahreszeitlich bedingten Fellwechsel. Ein Coton sollte ca. alle 3 – 5 Wochen mit einem sehr guten Shampoo und einer Spülung gebadet werden. Der "Züchter ihres Vertrauens" gibt Ihnen mit Sicherheit die nötigen Utensilien und zeigt Ihnen, wie Sie beim Baden bzw. Bürsten vorgehen müssen. Es ist aber nicht nötig, sein Fell (Haare) besonders zu schonen - er darf alles, auch bei Sauwetter und zu jeder Jahreszeit im Freien rennen und spielen oder spazierengehen.

Mit einer Größe von 22 – 28 cm und einem Gewicht bis max. 7 kg ist der Coton de Tuléar ein echter Kleinhund. Seine Fellfarbe ist weiß --- und Achtung: auch die schön gefleckten Welpen werden meistens weiß! Wichtig ist, dass sie ein gutes Pigment haben - auch für ihre Gesundheit. Die Nase und die Lidränder sollten immer ganz schwarz sein. An Erbkrankheiten ist nicht viel bekannt. Alle Züchter im Coton de Tuléar Verein e.V., unter dessen Reglement ich züchte, müssen ihre Zuchttiere auf Augenerkrankungen und Knieprobleme (Patella – Luxation) untersuchen lassen. Alle meine Cotons, mit denen ich züchte, sind zusätzlich auf eine Augenkrankheit (CMR 2) getestet.Zu wem passt ein Coton de Tuléar? Der Coton de Tuléar ist der perfekte Hund für Familien, Senioren, Singles, ... Er kommt in der Regel hervorragend mit Kindern und anderen Tieren zurecht. Er ist sehr anpassungsfähig und kann sich problemlos auf die jeweilige Lebenssituation einstellen. Mit Sicherheit passt er aber nur zu Menschen, die bereit sind, ihr Leben mit dem Hund zu teilen. Das Zusammenleben mit so einem intelligenten Tier ist eine großartige Sache, allerdings muss klar sein, dass er hoffentlich 15 Jahre lang ein treuer Begleiter und Freund seines Besitzers sein wird und Zeit, Geduld wie auch Geld kostet. Der Coton ist kein Hund, den man den ganzen Tag alleine lassen kann, und deshalb sind Cotons für ganztags Berufstätige nicht geeignet, außer sie können zur Arbeit mitgenommen werden!

Text übernommen von Anne Vischer (Donauvillino)